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Referenzen
 
1. Forschungs- und Projektarbeiten

2. Tagungen und Kongresse

3. Lehrveranstaltungen

4. Wissenschaftliche Einzelvorträge

 

Biografisches

Norbert Kopytziok wurde 1954 als zweites von sechs Kindern einer Unternehmerfamilie in Osnabrück im südlichen Niedersachsen geboren. Als Kind half er in der elterlichen Textilfabrik aus. Dabei reizte es ihn, die technischen Funktionen von Strickmaschinen zu durchschauen. Seine Schulzeit war nicht von besonderen Leistungen geprägt. Er mochte es einfach nicht, wenn Lehrer/innen ihm sagten, was er zu lernen habe. Das anschließende Ingenieurstudium lag ihm mehr, da es größere Entscheidungsspielräume bot. Bereits im Alter von 22 Jahren schloss er es erfolgreich ab. Anschließend studierte er Industriesoziologie, um Mechanismen einer Humanisierung der Arbeitswelt in Erfahrung zu bringen. 1995 promovierte Norbert Kopytziok zu umweltwissenschaftlichen Fragen. Seine Habilitation erfolgte 2001 in der Planungswissenschaft mit der Schrift „Abfall und nachhaltige Entwicklung“.

Lange zuvor, nämlich im Jahr 1983, gründete Norbert Kopytziok in Berlin das Institut für ökologisches Recycling, das er zehn Jahre lang leitete. Anschließend nahm er die Stelle eines Umweltdezernenten des Landes Schleswig-Holstein an. Nach der 5-jährigen Amtszeit wäre er gerne Hochschullehrer geworden. Da ihm das verwehrt wurde, eröffnete er das Büro für Umweltwissenschaften, indem er an Projekten und Studien zum Umwelt- und Ressourcenschutz arbeitete. Norbert Kopytziok gab und gibt all seine umweltwissenschaftlichen Erkenntnisse im Rahmen von Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen sowie in seinen Büchern und zahlreichen Fachveröffentlichungen weiter.

In den Jahren 2009/10 führte Norbert Kopytziok an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und 2011/12 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Umweltmanagement nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ein. Seitdem leitet er an der Kieler Universität die Koordinationsstelle für den Klimaschutz mit dem Ziel, den Universitätsbetrieb bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu gestalten.

Norbert Kopytziok erhielt für sein Engagement mehrere Umweltpreise. Darunter 1993 den Berliner Umweltpreis für seine Erfindung des AIR-PACK, eine Mehrwegverpackung nach dem Luftkissenprinzip, und 2006 den Deutschen Materialeffizienzpreis für sein Seminarkonzept zur umweltverträglichen Produktkonstruktion für Studierende des Industrial Design.

 

1. Forschungs- und Projektarbeiten

Seit 2013 Koordination der Umwelt- und Klimaschutzprojekte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel:
klik - klima konzept 2030

Erarbeitung von Vorschlägen zur konzeptionellen und inhaltlichen Umsetzung zur Erstellung von Abfallvermeidungsprogrammen (Art. 29 EG-ARRL). Projektpartner des Öko-Instituts zur Durchführung des UBA/BMU UFOPLAN-Projekts 3710 32 310, Darmstadt - Hamburg - Berlin 2010 - 2012. Fachartikel (PDF-Datei, ca. 250 KB)

Abfallvermeidung und -trennung auf Märkten und Straßenfesten. Wissenschaftliche Studie im Auftrag der Stiftung Naturschutz Berlin, 2010.

Aufbau eines Umweltmanagementsystems entsprechend der EG-Öko-Audit-Verordnung 1221/2009 (EMAS III)
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an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2011/12;
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an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, 2009/10.

Positionspapiere zur nachhaltigen Abfallwirtschaft und zum gerechten Umgang mit natürlichen Ressourcen für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. Berlin 2008/09.

Organisation und Durchführung der Fotoausstellung "Re-Design - Wunderbare Produkt-um-Gestaltung" vom 17. Okt. 5. Nov. 2008 im Stadtschloss Moabit. Vernissage am 17. Okt. 2008 mit Ben Wagin, Anna Paproth u.a. Mehr

Soziokulturelle Ansatzstellen für den Ressourcenschutz. EU-XENOS-Projekt: NUTZbar ein Stadtteil entwickelt seine Ressourcen. Moabiter Ratschlag e.V., Berlin 2007/08. Ausgezeichnet mit dem Umweltpreis Berlin-Mitte 2008. Kurzbericht

Organisation der 1. regionalen Job-Messe für Berlin-Moabit im Auftrag des Moabiter Ratschlag e.V., Berlin 2007.

Erstellung regionaler Reparaturführer sowie Organisation von Sperrmüll-Märkten im Bezirk Berlin-Mitte im Auftrag des Moabiter Ratschlag e.V., Berlin 2005/06.

„Abfallvermeidung und -verwertung durch das Instrument der Produzentenverantwortung in Österreich“ Forschungsvorhaben in Kooperation mit dem Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik, ecologic gGmbH Berlin, für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in Wien, GZ BMLFUW – UW.2.1.8/0011-VI/32004, 2004/05. Download

Aufbau einer grenzüberschreitenden Transferstelle zur Integrierten Produktpolitik in der Euroregion Spree-Neiße-Bober, Brandenburgische Technische Universität Cottbus 2003/04.

Branchenbezogene nachhaltige Wirtschaftsförderung für die Textilwirtschaft und die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe im Landkreis Spree-Neiße. Centrum für Innovation und Technologie GmbH, Guben 2003.

Teilauftrag zur Erarbeitung einer zielgruppenspezifischen Motivationskampagne zur Abfallvermeidung der Stadt Wien. Unterauftrag für das Projekt MA 48 der Stadt Wien, bearbeitet vom Österreichischen Ökologie-Institut, Wien 2002.

Abfallwirtschaftliche Anlagenplanung für Stadt und Landkreis Osnabrück. DIE GRÜNEN 2002.

Lifecycle-Analyse der Schuhproduktion. Welternährungsgruppe des Dritte Welt Aktionszentrums Osnabrück 2001.

Gutachten zur Relevanz der Organisationswahl von Abfallentsorgungsbetrieben für das betriebliche und überbetriebliche Stoffstrommanagement. Beiratstätigkeit für das UBA-Forschungsprojekt 29931301 der Anwaltskanzlei Schmidt-Wottrich, Jungnickel & Partner, Berlin 2001. Details

Aufbau und Pflege einer Internetseite zur Darstellung ausgewählter Projekte zur Abfallvermeidung unter Berücksichtigung aktueller Aktivitäten im In- und Ausland. Auftraggeber: Rhombos-Verlag, Berlin 2001.

Abfall und nachhaltige Entwicklung. Globale Aspekte für die regionale Umweltplanung auf der Grundlage stoffstrombezogener Prozessbeobachtungen. Habilitation, Universität Kassel 2001.

Förderung einer nachhaltigen Entwicklung durch Abfallvermeidung und -verwertung sowie durch produktionsintegrierten Umweltschutz. Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein 2000.

Planungsgrundlagen für die Erstellung des Abfallwirtschaftsplanes des Landes Schleswig-Holstein 2000, Teil: Bau- und Abbruchabfälle 1999. Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein.

Erstellung eines Anlagenkatasters für Bauabfallverwertungsanlagen und Bauabfalldeponien in Schleswig-Holstein. Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein 1998.

Einführung des Umweltmanagementsystems nach der EG-Öko-Audit-Verordnung Nr. 1836/93 beim Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein 1996 – 2000.

Beitrag der Abfallwirtschaft zur Verringerung von Umweltbelastungen. Handlungsvorschläge für das Umweltministerium in Schleswig-Holstein 1996.

Sachgebiet Abfall: Vermeidung ökologischer Belastungen. Die ökologische Wirksamkeit der Vermeidung und Verwertung von Siedlungsabfällen. Dissertation, Universität Kassel 1995.

Möglichkeiten einer Umweltentlastung durch Vermeidung und Verwertung trockener Siedlungsabfälle. Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Empirische Planungsforschung an der Universität Kassel 1994/95.

Mitwirkung am "Forum zur Abfallvermeidung und -verwertung" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen unter Leitung der Prognos AG, Berlin 1994

Entwicklung einer umweltverträglichen Mehrwegverpackung nach dem Luftkissenprinzip: AIR-PACK (patentiert) 1993. Institut für ökologisches Recycling, Berlin. Ausgezeichnet mit dem IDUNA/NOVA Umweltpreis der Handwerkskammer Hamburg 1991 und dem Berliner Umweltpreis 1993.

Umweltbelastungen durch Abfallverwertung. Recherche im Auftrag der Landeshauptstadt München 1991/92. Institut für ökologisches Recycling, Berlin.

Konzept zum Fahrbaren Mittagstisch. Institut für ökologisches Recycling, Berlin. Ausgezeichnet mit dem Umweltpreis Berlin Steglitz 1990.

Die Abfallodyssee. Die Geschichte vom Werdegang des Abfalls. Institut für ökologisches Recycling, Berlin 1988.

Flächendeckende Sammlung von Aluminiumabfällen aus Berliner Haushalten zum Zwecke der Wiederverwertung. Aufbau, Organisation und Dokumentation 1981 – 1985. Ökodorf e.V., Berlin.

 

2. Tagungen und Kongresse

3. Lehrveranstaltungen

4. Wissenschaftliche Einzelvorträge