english Tätigkeitsgelder Referenzen Publikationen Auszeichnungen Kontakt
Ökologisches Produktdesign
Integrierte Produktpolitik
Umweltmanagement
Ressourceneffektivität
Abfallwirtschaft
Lokale Agenda 21
Regionaler Umweltschutz
 
Tätigkeitsfelder
 
Eco-Consulting:

Oberstes Ziel jeder Umweltschutzmaßnahme sollte die Vermeidung ökologischer Belastungen sein. Im Sinne eines ganzheitlichen Umweltschutzes ist darunter die Vermeidung fester, flüssiger und gasförmiger Emissionen sowie ein nachhaltiger Rohstoffstoffverbrauch zu verstehen.
Vor der Durchführung von Umweltschutzmaßnahmen sollte eine umfassende Plausibilitätsbetrachtung der entstehenden Umweltauswirkungen durchgeführt werden, damit mit den geplanten Umweltschutzmaßnahmen nicht lediglich eine Verlagerung von Umweltbelastungen erfolgt.
Die Methode der ökologischen Bilanzierung zeigt die besonderen Schwerpunkte und Problemfelder der Umweltbelastungen auf und bietet eine fundierte Grundlage, auf der kurz- und längerfristige Maßnahmen festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund werden ökologische Bilanzierungen von Produkten und Verfahren vorgenommen sowie produkt- und branchenbezogene Konzepte zur Reduzierung von Umweltbelastungen erstellt.
Diese Recherchen stellen die Grundlage für Beratungen von Kommunen, Betrieben und Verbänden dar. Die Beratungstätigkeit umfasst Inhalte, Organisation und Finanzierung zukunftsweisender Projekte. Dabei werden die Leitvorstellungen der regionalen Akteure mit dem ökologisch Notwendigen verknüpft, ein tragfähiger Projektablauf mit einer realistischen Zeit- und Kostenplanung konzipiert sowie Hinweise für die Akquisition von Fördermitteln gegeben. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -verwertung, die integrierte Produktpolitik sowie das Stoffstrom- und Umweltmanagement.


Umweltforschung:

Der Herstellungspfad eines jeden Produktes eröffnet eine Reihe von Fragen, die zur Optimierung der Produktion und des Konsums geklärt werden müssen.
Schon bei der Entwicklung von Produkten und Herstellungsverfahren ist darauf zu achten, den Rohstoff- und Energieverbrauch sowie den Einsatz von toxischen Stoffen zu reduzieren. Entsprechend den Anforderungen einer Integrierten Produktpolitik, werden anwendungsorientierte Studien erstellt. Das Themenspektrum umfasst die konkrete Umsetzung der Erkenntnisse aus der Ökobilanzierung, die Konstruktion umweltverträglicher Produkte sowie die Untersuchung sozialer und arbeitsmarktpolitischer Aspekte des vorsorgenden Umweltschutzes.
Die Forschungsergebnisse stellen Bausteine eines ökologischen Zukunftsmodells dar, bei dem eine Lebensweise angestrebt wird, durch die Naturressourcen gespart, die Abgabe von Emissionen minimiert und die Entstehung von Abfällen weitgehend vermieden werden.


Lehrveranstaltungen:

Grundlagen der Umweltwissenschaft:
Prinzipien der Nachhaltigkeit
Ökologisches Stoffstrommanagement
Instrumente der Umweltpolitik
Methoden der Umweltplanung
Methoden der ökologischen Bewertung
Umwelt- und Qualitätsmanagement
Grundlagen der Abfallwirtschaft
Integrierte Produktpolitik
Ökologische Produktkonstruktion

Allgemeine Grundlagen der Abfallwirtschaft:
Begriffe; Art und Mengen von Abfallströmen; rechtliche Grundlagen
Siedlungsabfall
Erfassung, Verwertung, Verbrennung, Deponierung von Siedlungsabfällen
Bauabfall
Erfassung, Verwertung, Verbrennung, Deponierung von Bauabfällen
Altlasten und Sonderabfall
Erfassung, Verwertung, Verbrennung, Deponierung von Sonderabfällen

Spezielle Themen der Abfallwirtschaft:
Ökobilanzen in der Abfallwirtschaft
Prinzipien einer ökologischen Abfallwirtschaft
Möglichkeiten und Strategien der Abfallvermeidung
Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten
Anforderungen der Agenda 21 an die Abfallwirtschaft
Nachhaltiges Ressourcenmanagement

Industrie- und Betriebssoziologie:
Betriebliche Organisationsstrukturen
Personal- und Rechnungswesen
Betriebsphilosophie und -ethik
Humanisierung der Arbeit
Globalisierung versus Regionalisierung